Bahntrassenradeln – Details

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TH03 Unstrut-Werra-Radweg: Treffurt – Mühlhausen
Der westliche und mittlere Teil der Querverbindung zwischen Unstrut und Werra bietet einige schöne Passagen auf der alten Bahnstrecke von Treffurt nach Mühlhausen. Der Weg nutzt zwischen Wendehausen und Diedorf sowie vor Mühlhausen leider nicht die Trasse.
Streckenlänge (einfach): ca. 32,6 km (davon ca. 14,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: insg. langgez. l. St. vom Abzw. Werra-Radweg bei Heldra (185 m ü. NN) zum ehem. Bf Heyerode (430 m), dann langgez. l. Gef. nach Langula (230 m) und l. hügelig bis Mühlhausen (200 m), abseits der Trasse kurze stärkere Steigungen
Oberfläche:

wg., zw. Diedorf und Heyerode und auf der Anbindung nach Mühlhausen teilw. asph.

Status / Beschilderung: Bahntrasse überwiegend als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung: Unstrut-Werra-Radweg (RVK: I-12)
Eisenbahnstrecke: 6736 / Mühlhausen – Treffurt; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1911 (April: Treffurt – Heyerode, Juli: bis Mühlhausen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Mai 1952 (Pv Treffurt – Wendehausen, Gv Treffurt – Normannstein), 1968/69 Stilllegung
Eröffnung des Radwegs:
  • 1999-2000: Landesgrenze – Wendehausen
  • 2005: Asphaltierung zw. Diedorf und Heyerode
  • 15. November 2006: Oberdorla – Felchta (2,8 km; nicht Teil des Unstrut-Werra-Radwegs)
  • Mai 2011: Heyerode – Langula (Baubeginn: Ende September 2010; 90%ige Förderung durch den Freistaat Thüringen)
Messtischblätter: 4827, 4828
Route: Heldra-Feldmühle – ehem. Hp Normannstein – Wendehausen – Diedorf – Heyerode – (abseits der Trasse: Langula – Mühlhausen)
Nächster Bahnhof: Mühlhausen
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Mühlhausen–Treffurt
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
03.10.2016

Trassenstatistik: Gesamtweg
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 51.13262, 10.19675
[N51° 7' 57.43" E10° 11' 48.30"]
51.20863, 10.47447
[N51° 12' 31.07" E10° 28' 28.09"]
32,6 km

Trassenstatistik: Bahntrassenabschnitte
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 (1) 51.13997, 10.20389
[N51° 8' 23.89" E10° 12' 14.00"]
51.15512, 10.24912
[N51° 9' 18.43" E10° 14' 56.83"]
4,3 km
2 (1) 51.15895, 10.25011
[N51° 9' 32.22" E10° 15' 0.40"]
51.16251, 10.25343
[N51° 9' 45.04" E10° 15' 12.35"]
0,5 km
3 (1) 51.16321, 10.25385
[N51° 9' 47.56" E10° 15' 13.86"]
51.16592, 10.25468
[N51° 9' 57.31" E10° 15' 16.85"]
0,3 km
4 (1) 51.17112, 10.28894
[N51° 10' 16.03" E10° 17' 20.18"]
51.16885, 10.33436
[N51° 10' 7.86" E10° 20' 3.70"]
3,5 km
5 (1) 51.16666, 10.34211
[N51° 9' 59.98" E10° 20' 31.60"]
51.14437, 10.40227
[N51° 8' 39.73" E10° 24' 8.17"]
6,1 km


Pressespiegel zum Bahntrassenweg TH03
19.03.2009: "Ausbau der Radwege" (Thüringer Allgemeine, Unstrut-Hainich-Kreis)
29.05.2009: "Fahr-Rat zum Fahrrad" (Thüringische Landeszeitung, Unstrut-Hainich)
03.03.2010: "Heyerode: Freundlich zu den Fahrradfahrern" (Thüringer Allgemeine, Nordthüringen)
01.10.2010: "Fahrradwegbau zwischen Heyerode und Langula begonnen" (Thüringer Allgemeine, Heyerode)
04.05.2011: "Neuer Radweg verbindet Heyerode mit Langula" (Thüringer Allgemeine, Mühlhausen)

Befahrung: Oktober 2006 (Treffurt – Heyerode), März 2014 (Heyerode – Mühlhausen)

Fahrtrichtung Ost

WANFRIED (Werra-Meißner-Kreis)
0,0 Anbindung an den Werra-Radweg nordöstlich von HELDRA (Wegekreuzung): freigeg. Z. 250; wg. / Schotter; l. St.; geradeaus
0,9 die B 250 queren: Feldmühle; freigeg. Z. 250; später wg. / Schotter; rechts versetzt folgen, k. St. und nochmals rechts versetzt auf die Bahntrasse (1,2; steinig)
TREFFURT (Wartburgkreis)
1,7 an der ehem. innerdeutschen Grenze k. St.; den Kolonnenweg queren (Pfostensperre, überdachte Tischgruppe): wg. R/F; langgez. l. St.; teilw. Damm, zwei Einschnitte; bei 3,5 einen Weg queren (eine Pfostensperre)
4,0 am ehem. Hp Normannstein (überdachte Tischgruppe) vorbei, dann k. st. St. und am ehem. Kalkschotterwerk vorbei
SÜDEICHSFELD (Unstrut-Hainich-Kreis)
4,5 einen Weg queren (eine Pfostensperre); später an einer überdachten Tischgruppe vorbei
5,4 links mit Gef. nach WENDEHAUSEN; an der Bahnbrücke links folgen (Gef. mit Querrinne): Vor dem Kreuztal
  5,4 Die Trasse ist auf ca. 200 m begehbar und anschließend teilw. überbaut.
5,5 rechts: Mühlengrund; schräg links und vor der Brücke schräg rechts folgen
6,0 am Spielplatz rechts: Dreiling, dann links: Unterm Mühlberg (St.) und rechts zurück
6,1 vor dem ehem. Bf zweimal links auf die Trasse (Verbundpflaster); eine Straße überqueren und vor dem Einschnitt (teilw. überbaut) mit k. St. (Verbundpflaster) neben, dann rechts versetzt auf die asph. Trasse (Pfostensperre); l. St.
7,0 vor einem weiteren Einschnitt links folgen: l. Gef., später stärker, teilw. Verbundpflaster und l. hügelig; zwei Pfostensperren
7,9 schräg links und vor der Straße rechts zurück (Pfostensperre): R/F; k. Gef., dann langgez. l. St.; den Bach rechts versetzt überqueren
8,7 schräg rechts: wg., in DIEDORF Unterm Lichten (l. St.)
9,2 am Ende rechts: Heinemannstraße (l. St.); vor der Brücke links: Bahnhof (St., der Straße folgen und am ehem. Bf vorbei, später l. Gef.)
9,9 rechts: freigeg. Z. 250, l. St. und links auf die asph. Bahntrasse (Pfostensperre, l. St.); an einer Einmündung Pfostensperre
10,2 eine Straße queren (Drängelgitter, überdachte Tischgruppe): R/F; langgez. l. St., tiefer Einschnitt; einen Weg queren (Drängelgitter, überdachte Tischgruppe): R, landw. Verkehr frei (l. St.); Einschnitt und Damm; eine überdachte Tischgruppe; eine Brücke überqueren; weitere überdachte Tischgruppe
12,2 bei HEYERODE geradeaus; über ein Viadukt und an einer Einmündung geradeaus folgen (l. St): R/F, Anlieger frei
VOGTEI (Unstrut-Hainich-Kreis)
13,5 am Unterstand mit Infotafeln und Tischgruppe geradeaus: wg.; freigeg. Z. 250; am ehem. Bf Heyerode R/F-Ende („Radfahrer absteigen“): vor dem Bahnhof wenig rechts versetzt, dann links versetzt: wieder wg.; hinter den Häusern deutlicher links versetzt parallel zur Trasse
14,2 an einer Einmündung rechts versetzt: wg. Bahntrassenweg (Drängelgitter; freigeg. Z. 250); mit k. Gef. in einen teilweise verschütteten Einschnitt; langgez. l. Gef.
15,1 am R/F-Ende (Drängelgitter) wenig links versetzt auf einen Waldweg parallel zur Trasse; die L 2104 queren und durch ein Drängelgitter wenig rechts versetzt zurück auf die Trasse; an einer überdachten Tischgruppe vorbei, einen Waldweg queren (zwei Drängelgitter), durch einen Einschnitt, an einer weiteren überdachten Tischgruppe vorbei und über zwei Dämme; einen weiteren Weg queren (zwei Drängelgitter); an zwei überdachten Tischgruppen vorbei und zwei Brücken unterqueren; Dämme und Einschnitte
18,3 nach Überquerung eines Weges ab einem Drängelgitter mit landwirtschaftlichem Verkehr; weiter langgez. l. Gef, z. T. steinig; am Waldrand Schranke, dann an einer Tischgruppe vorbei
20,3 die L 1016 queren, dann links und parallel zur ehem. Bahnbrücke wenig rechts versetzt durch ein Drängelgitter: asph. R/F mit langgez. l. Gef.
  20,3 Die Trasse ist hinter der Brücke im Acker verschwunden.
20,9 am R/F-Ende (Drängelgitter; Infotafel) geradeaus
21,3 in LANGULA geradeaus über eine kleine Brücke: Jakobstraße (nicht freigeg. Einbahnstraße)
21,5 abweichend zum fehlerhaften neuen Wegweiser schräg rechts: Hinterm Jakobsdorf; ab einer Straßenkreuzung Am Bahnhof (Einbahnstraße) und ab der Linkskurve Am Angerbach
22,2 geradeaus (ab hier wieder zusammen mit der Gegenrichtung): Oberdorlarer Straße; außerorts linker Zweirichtungs-R/F und flache Kuppe
23,2 in OBERDORLAR links: Friedhofstraße (linker Zweirichtungs-R/F)
23,3 am Friedhof rechts: Friedhofstraße (ohne Radweg, l. Gef.), dann schräg rechts: Antoniusstraße
23,7 hinter der Rechtskurve links über die Brücke: Brauhausstraße (Kopfsteinpflaster, l. St.)
23,9 am Platz geradeaus: Am Anger (l. St.), dann Kreuzgasse (Einbahnstraße), dieser schräg links folgen
24,2 am Ortsende rechts: freigeg. Z. 250; Kuppe
MÜHLHAUSEN/THÜRINGEN (Unstrut-Hainich-Kreis)
  später geradeaus folgen und mit Gef. nach WEIDENSEE
26,3 am Ende rechts: K 206
26,7 links: Thomasteichweg (freigeg. Z. 250; Schotter); dem Weg rechts folgen, . hügelig
27,9 am Ende rechts: Weiße-Haus-Chaussee und geradeaus: Quellenstraße (asph.)
28,2 rechts durch die Pfostensperre: Schwanenteichallee an der Popperöder Quelle vorbei und dem wg. Weg schräg rechts folgen; am dem Schwanenteich asph. R
29,4 die Heyeröder Landstraße queren (freigeg. Sackgasse, dann wieder R)
29,8 am Ende rechts: Obermühlenweg; später freigeg. Einbahnstraße
30,0 hinter der Brücke links durch die Pfostensperre; am Ende dieses Weges links versetzt auf einer Holzbrücke über den Bach (Pfostensperre): Zur Roten Löwenmühle
30,4 die Dorlarer Straße queren: Kettengasse (freigeg. Einbahnstraße); weiter geradeaus folgen: Spielbergstraße; geradeaus durch eine Pfostensperre folgen: Spielstraße
31,0 die B 249 queren (Pfostensperre und Drängelgitter; Querungshilfe): Spielbergstraße (am Ende kurz Kopfsteinpflaster)
31,2 am Ende rechts: Lindenbühl (Zweirichtungs-R/F parallel zur Stadtmauer)
31,3 am Kristianplatz geradeaus folgen und später eine Straße queren
  links: Mühlhausen-Innenstadt
31,9 am Ende links, den Kiliansgraben / B 247 an der Ampel queren und bis vor die Kirche rechts versetzt: August-Bebel-Straße; die Waidstraße queren und durch die Pfostensperre, später geradeaus folgen
32,6 am Bahnhofsplatz geradeaus und vor dem Bahnhof links: Bahnhofstraße
  32,6 links: Fortsetzung Unstrut-Werra-Radweg / zum Bahntrassenweg TH03a; zum Unstrut-Radweg



Zwischen Mühlhausen und Langula berührt der Unstrut-Werra-Radweg nicht die ehemalige Bahnstrecke; ...

... am Südrand der Stadt sind aber ab der Thomas-Müntzer-Straße ...

... mehrere Stücke befahrbar (Blick zurück).

Der Weg ist ab der B 247 als kombinierter Fuß-/Radweg beschildert, ...

... aber nicht weiter ausgebaut.

Der Damm im Bereich des Felchtaer Baches ist nicht zugänglich.

Hinter einem kurzen untergeackerten Stück sind ein paar 100 Meter als Weg asphaltiert.

Nach einer weiteren Lücke liegt dieser Weg im Trassenverlauf.

Vor Oberdorla geht es neben dem Damm weiter.

Vom Weg aus sieht man einen Durchlass.

Am ehemaligen Bahnhof.

Erst südwestlich von Langula trifft der Unstrut-Werra-Radweg ...

.. an der L 1016 auf die davor nur noch teilweise erhaltene Trasse, ...

... die als Wirtschaftsweg ...

... leicht in Richtung Hainich ansteigt (Blick zurück).

Der Forstweg ...

... geht kurz vor einer Brücke (Blick zurück) in einen Radweg über.

Im Wald gibt es mehrere überdachte Tischgruppen, ...

... dann wechseln sich Einschnitte ...

... mit interessanten Felsformationen ...

... und Dämme ab.

Blick zurück auf eine weitere Brücke.

Im Wald gibt es ...

... nur wenige Querwege.

Hinter der Kreuzung mit der L 2104 verläuft der Weg kurz neben der ehemaligen Bahn, ...

... dann geht es durch einen langen Einstieg ...

... zum Gelände ...

... des ehemaligen Bahnhofs Heyerode ...

... auf dem höchsten Punkt der Strecke.

Im unmittelbaren Umfeld des Bahnhofs ist der Radweg unterbrochen.

Ab dem Waldrand ist der Weg asphaltiert.

Blick auf Heyerode.

Oberhalb des Ortes befindet sich eine größere Brücke.

Blick zurück.

Leicht bergab ...

... führt der Weg über eine kleinere Brücke ...

... und mehreren Rastplätzen vorbei ...

... in einen tiefen Bahneinschnitt.

Straßenquerung vor Diedorf.

Hier verlässt der Unstrut-Werra-Radweg die Trasse ...

... und passiert den alten Bahnhof mit Neben- ...

.. und Empfangsgebäude.

Das anschließende, sehr attraktive Stück ...

... wurde leider nicht in den UWR einbezogen ...

... und ist nur eingeschränkt radtauglich.

Rastplatz ...

... vor einem höheren Damm, ...

... dem im Wald auch kurze Einschnitte folgen.

Vor Wendehausen ist der Damm kurz als Teil des UWR befestigt, ...

... der dann das Schützenhaus umfährt.

Dam vor dem ...

... ehemaligen Bahnhof, hinter dem der UWR durch den Ort geleitet wird.

Die Trasse ist erst ein Stück hinter dem ehem. Bahnhof zugänglich; ...

... die Radroute wird an dieser Brücke vorbei ...

... wieder auf die Trasse geführt.

Nächster markanter Punkt ...

... ist das ehemalige Kalkwerk, ...

... hinter dem es ziemlich bahnuntypisch kurz steil bergab ...

... zum ehemaligen Haltepunkt Normannstein ...

... mit Infotafeln zu Bahn und Radweg geht.

Massive Pfostensperren.

Der Weg verläuft am Hang des Haselbachtals ...

... und ist später mit einer Mauer abgesichert.

Rastplatz am ehemaligen Kolonnenweg ...

... 150 m vor der Grenze zu Hessen.

Nach weiteren 500 m endet der Bahntrassenweg.

Über Wirtschaftswege erreicht der Unstrut-Werra-Radweg
westlich von Treffurt den Werratal-Radweg.

 



Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

Dieses Dokument (Texte, Grafiken und Fotografien) ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Eine kommerzielle Nutzung z. B. durch Fahrradverleihbetriebe oder Fremdenverkehrsorganisationen sowie die – auch auszugsweise – Veröffentlichung in elektronischer oder gedruckter Form bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung. Alle genannten Marken- und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der entsprechenden Inhaber.

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(c) Achim Bartoschek 2000-2017
Letzte Überarbeitung: 14. August 2017

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