Bahntrassenradeln – Details

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ST 1.04 Goldbeck – Werben (Elbe)
Nur der südliche Abschnitt von Goldbeck bis Iden ist für den Radverkehr ertüchtigt, eingefleischte Bahntrassenradler gelangen auf der Trasse noch bis Giesenslage und stoßen auch weiter nördlich auf Bahnrelikte.
Streckenlänge (einfach): ca. 20,8 km (davon ca. 11 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (20-30 m ü. NN)
Oberfläche:

zw. Goldbeck und Walsleben asph. (Breite 1,5 m), bis Rohrbeck urspr. wg. / seit Mai 2013 asph.; in Rohrbeck Verbundpflaster; bis Iden Wirtschaftsweg mit zwei betonierten Fahrspuren; der Rest der Strecke ist bis Giesenslage unbefestigt bzw. bis Werben überwiegend nicht mehr zugänglich

Status / Beschilderung: Die Strecke ist zwischen Walsleben und Iden Teil des Altmark-Rundkurses, sonst keine Wegweisung.
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Goldbeck – Werben (Elbe) / Goldbeck b. Osterburg – Werben; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1898 (Vorläufer: Pferdebahn; 1906 Verlängerung zum Hafen
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1971
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 3137, 3237
Route: Goldbeck – Walsleben – Rohrbeck – Iden – Behrendorf – Werben
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Goldbeck–Werben (Elbe)
14.06.2015

Trassenstatistik: Gesamtweg
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 52.86541, 11.97223
[N52° 51' 55.48" E11° 58' 20.03"]
52.71708, 11.85856
[N52° 43' 1.49" E11° 51' 30.82"]
20,8 km

Trassenstatistik: Bahntrassenabschnitte
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 (1) 52.86541, 11.97223
[N52° 51' 55.48" E11° 58' 20.03"]
52.86021, 11.97380
[N52° 51' 36.76" E11° 58' 25.68"]
0,6 km
2 (1) 52.80825, 11.95762
[N52° 48' 29.70" E11° 57' 27.43"]
52.80412, 11.95552
[N52° 48' 14.83" E11° 57' 19.87"]
0,5 km
3 (1) 52.79881, 11.95086
[N52° 47' 55.72" E11° 57' 3.10"]
52.79536, 11.91448
[N52° 47' 43.30" E11° 54' 52.13"]
2,5 km
4 (1) 52.78582, 11.90017
[N52° 47' 8.95" E11° 54' 0.61"]
52.75755, 11.86483
[N52° 45' 27.18" E11° 51' 53.39"]
4,1 km
5 (1) 52.75489, 11.86174
[N52° 45' 17.60" E11° 51' 42.26"]
52.72539, 11.85917
[N52° 43' 31.40" E11° 51' 33.01"]
3,3 km


Pressespiegel zum Bahntrassenweg ST 1.04
01.11.2012: "Verkehrsminister übergibt Förderbescheide" (Volksstimme)

Befahrung: Mai 2011; aktualisiert: Mai 2015

Fahrtrichtung Süd

WERBEN (ELBE) (Landkreis Stendal)
0,0 vom Verbundpflasterweg auf dem Deich schräg rechts: wg. Fahrweg; ab einem Querweg schmaler; einen Graben überqueren
0,6 links: Vor dem Seehäuser Tor / L 2
0,8 am Kreisverkehr rechts: Behrendorfer Straße / L 16, diese verläuft rechts versetzt; einen Graben überqueren und der Straße folgen (Bahndamm ab dem ehem. BÜ als Hecke erhalten, aber nur in Abschnitten als Feldweg genutzt)
  in BEHRENDORF: Werbener Straße / L 16; dieser durch den Ort folgen
5,5 am Abzweig Berge (mit ehem. Bahnhof) geradeaus folgen: die Trasse verlief hier unmittelbar links der Straße und ist in GIESENSLAGE auf 500 m freigeschnitten und begehbar
7,9 vor dem ehem. Bahnhof Giesenslage schräg rechts über die ehem. Ladestraße (Kopfsteinpflaster), dann links versetzt auf die Trasse (wg. / steinig), später schmale Fahrspur
IDEN (Landkreis Stendal)
10,5 geradeaus über einen Graben: Kopfsteinpflasterweg parallel zur Trasse (teilw. mit Schotterstreifen); an einem Querweg geradeaus, später asph.
12,0 in IDEN die L 9 links versetzt queren: Z. 250 (landw. Verkehr frei, keine Radfreigabe), zwei betonierte Fahrspuren; einen Weg queren
14,1 in ROHRBECK Kopfsteinpflaster und bei 14,4 eine Straße queren: (Markierung: Altmark-Rundkurs; Spielplatz mit Tischgruppe), später Pfostensperre / Reiten verboten, mehrere Gräben überqueren und an zwei Querwegen Pfostensperren
OSTERBURG (ALTMARK) (Landkreis Osterburg)
  in WALSLEBEN Kopfsteinpflaster: Am Bahnhof
16,4 die Hauptstraße / L 14 schräg links queren: Plätzer Weg, dann schräg rechts durch die Pfostensperre: Verbundpflaster-R/F und schließlich schräg links: asph. Bahntrassen-R/F; außerorts einen Feldweg queren und an einer überdachten Tischgruppe vorbei
  16,4 rechts: Altmark-Rundkurs
GOLDBECK (Landkreis Stendal)
18,5 bei Möllendorf eine Straße queren und am ehem. Hp vorbei; Wurzelaufbrüche; einen Graben überqueren; der Radweg verläuft später parallel zur Straße und zusammen mit dieser abseits der Trasse links versetzt: An der Zuckerfabrik (bis 19,8 auf der Trasse)
20,7 am Ende rechts: Bertkower Straße / L 35 zum Bf GOLDBECK (20,9)



Nördlicher Endpunkt der Bahnstrecke war der Elbhafen von Werben.

Bis zur Straße ist der Damm befahrbar, ...

.. dahinter befindet sich der alte Bahnhof.

Südlich von Werben fehlt ein Kilometer der Trasse, ...

... die südlich eines ehem. Bahnübergangs als Hecke und abschnittsweise als Feldweg erhalten ist.

Auf der Landesstraße passiert man den ehem. Bahnhof Behrendorf (Blick zurück).

Die Bahnstrecke verlief dann unmittelbar neben der Straße.

In Giesenslage sind 500 m der Trasse freigeschnitten und begehbar.

Über die alte Ladestraße gelangt man ...

... südlich von Giesenslage auf einen Feldweg auf der Trasse, ...

... der sich bald zu einer schmalen Fahrspur verengt ...

... und später auf einen Kopfsteinpflasterweg neben der Trasse trifft.

Zwischen Iden und Rohrbeck wurde die Trasse als Wirtschaftsweg befestigt, ...

... der anschließende Teil ...

... bis kurz vor Walsleben ...

... als jetzt asphaltierter Radwanderweg.

Schienendenkmal in Walsleben.

An der dortigen Hauptstraße beginnt ein asphaltierter Bahntrassenweg, ...

... der am Waldrand entlang ...

... und an einer überdachten Tischgruppe vorbei führt.

Bahnsteigkante des ehem. Hp bei Möllendorf (Blick zurück).

Dieser Abschnitt verläuft parallel zur Bahnstrecke Stendal – Wittenberge ...

... und schwenkt erst am Ortsrand nach links weg.

 




Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

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Letzte Überarbeitung: 11. Juni 2017

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