Bahntrassenradeln – Details

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NW 4.05c Witten-Herbede – Wetter-Wengern (Ruhrtalbahn)
LogoMit zwei wichtigen Lückenschlüssen auf dem zweiten Streckengleis der Ruhrtalbahn (auf diesem Abschnitt heute Museumsbahn) konnte die Attraktivität des Ruhrtal-Radwegs bei Witten durch eine weitgehend autofreie Routenführung und eine Fähre speziell für Radfahrer und Wanderer immens gesteigert werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,5 km (davon ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse)
auf dem zweiten Streckengleis parallel zur Museumsbahn; im Bereich der Zeche Nachtigall wird eine parallel verlaufende Straße genutzt
Höhenprofil: Bahntrasse prakt. eben (80 m ü. NN); steile Rampe zur Wittener Straße am Südende (Schiebestrecke mit Aufpflasterungen);
Oberfläche:

wg.; im Bereich einer überflutungsgefährdeten Stelle und Rampen Verbundpflaster

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung Ruhrtal-Radweg und Rundkurs-Ruhrgebiet
Kunstbauten: keine größeren Brücken als Teil des Radwegs; sehenswerte Brücke der Strecke 2144 Witten-Höhe – Wengern-Ost, das Ruhrviadukt der Strecke 2143 wird unterquert
Eisenbahnstrecke: 2400 / Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen-Kettwig – Essen-Werden – Essen-Kupferdreh – Essen-Überruhr – Bochum-Dahlhausen – Hattingen – Wengern Ost – Hagen-Vorhalle – Hagen Hbf: 80 km (zum Abschnitt Essen-Werden – Kupferdreh siehe NW 3.04)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1874 (Hattingen – Hagen-Vorhalle)
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1970 (Pv); 21. Mai 1982 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 6. Dezember 2005: westl. Abschnitt unterhalb der Burgruine Hardenstein – Zeche Nachtigall (Baubeginn Juli 2005)
  • April 2006: östl. Abschnitt bei Bommern (Baubeginn November 2005, der ursprünglich für den Herbst 2004 vorgesehene Baubeginn hatte sich verzögert)
Messtischblätter: 4509, 4510
Route: Witten-Herbede (Fähre unterhalb der Ruine Hardenstein) – Zeche Nachtigall – Bommern – Wetter-Wengern; die alte Routenführung der Kaiser-Route zw. Bommern und Wengern dient als Umfahrung bei Hochwasser
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ruhrtalbahn
28.07.2014

Trassenstatistik: Gesamtweg
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 51.40785, 7.34308
[N51° 24' 28.26" E7° 20' 35.09"]
51.42245, 7.30285
[N51° 25' 20.82" E7° 18' 10.26"]
5,5 km

Trassenstatistik: Bahntrassenabschnitte
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 (1) 51.40987, 7.34402
[N51° 24' 35.53" E7° 20' 38.47"]
51.42861, 7.32564
[N51° 25' 43.00" E7° 19' 32.30"]
3,2 km
2 (1) 51.42792, 7.30972
[N51° 25' 40.51" E7° 18' 34.99"]
51.42246, 7.30286
[N51° 25' 20.86" E7° 18' 10.30"]
0,8 km


Pressespiegel zum Bahntrassenweg NW 4.05c
13.11.2003: "Radweg an der Ruhr: Bald Lückenschluss" (Westfalenpost)
21.07.2005: "RVR schließt Radwegelücke zwischen Zeche Nachtigall und Burgruine Hardenstein" (Pressemitteilung RVR)
21.11.2005: "Radwegeausbau zwischen Wetter und Witten" (Pressemitteilung RVR)
01.12.2005: "EINLADUNG ZUM PRESSEORTS- UND FOTOTERMIN: RVR schließt Lücke des Ruhrtal-Radwegs" (Pressemitteilung RVR)
06.12.2005: "Radeln im Ruhrtal: RVR schließt Lücke an der Tourstrecke südlich der Ruhr" (Pressemitteilung RVR)
11.01.2007: "Sonnenlicht für die Radler-Röhre" (WAZ, Witten)
16.08.2012: "Ruhrtalradweg: Neue Pfeiler stützen alte Brücke in Bommern" (Ruhrnachrichten, Witten)
05.04.2016: "Steile Rampe in Wengern für Ruhrtalradweg umbauen" (Der Westen)
05.04.2016: "Ruhrtalradweg kämpft in Witten um seine Sterne" (Der Westen, Witten)

Befahrung: August 2006

Fahrtrichtung West

WETTER (Ennepe-Ruhr-Kreis)
0,0 Wittener Straße / L 675 in WETTER (l. St., rechter R/F): vor der ehem. Bahnbrücke rechts durch das Drängelgitter: steile Verbundpflasterrampe mit Kopfsteinpflasterelementen und Kurven; dem Weg hinter drei Bahnunterführungen links folgen (l. St.)
  0,0 geradeaus: Hochwasserumfahrung Richtung Witten
WITTEN (Ennepe-Ruhr-Kreis)
0,3 ab der Bahnbrücke wg. R/F auf dem zweiten Streckengleis der Ruhrtalbahn (der Weg ist durch einen niedrigen Zaun vom Gleis abgetrennt); später über eine kleine Brücke und an einem Campingplatz (Rampe) vorbei
2,0 Viadukt der Güterbahnstrecke unter- und eine Straße überqueren
2,4 geradeaus folgen, am Hp Witten-Bommern der Museumsbahn vorbei, weiter geradeaus (älterer Abschnitt des Radwegs ohne Zaun zum Gleis) und die L 525 unterqueren; weitere Einmündung
  2,4 von rechts: Hochwasserumfahrung aus Wetter
3,6 am BÜ Ende des R/F: schräg rechts: Muttentalstraße; an einem freigeg. Fußweg geradeaus folgen (links: Hp Zeche Nachtigal der Museumsbahn)
  3,6 links: Zechen- und Feldbahnmuseum an der Zeche Theresia
4,3 weiter geradeaus; am nächsten BÜ ebenfalls geradeaus und ab einem Haus wg. R/F (Halbschranken); nach wenigen Metern parallel zur Museumsbahn (4,7)
  4,3 rechts (Brücke): Hattingen 13; Witten-Herbede 4,3; Kaiser-Route
5,6 auf einer Verbundpflasterrampe vom Damm und rechts zur Fähre
  5,6 Betriebszeiten der Fähre 2010: täglich vom 2. April bis 31. Oktober
April, Oktober: 09.00 - 18.00 Uhr; Juni bis August: 9.00 - 21.00 Uhr; Mai, September: 09.00 - 20.00 Uhr
www.ruhrtalfaehre.de



Abzweig zum Bahntrassenweg von der Wittener Straße in Wengern
an der Brücke der ehem. Bahnstrecke nach Gevelsberg:

Auf einer steilen Rampe ...

... und durch drei Bahnunterführungen ...

... geht es zum Radweg auf dem zweiten Streckengleis der Ruhrtalbahn, ...

... der an dieser Brücke der Bahntrecke Witten-Höhe – Wengern Ost beginnt (Blick zurück).

Der Weg ist durch einen niedrigen Zaun abgetrennt.

Kilometerstein am Wegesrand.

Ruhrviadukt bei Bommern.

Vor dem Hp Witten-Bommern der Museumsbahn trifft
die Hochwasserumfahrung wieder auf die Hauptroute.

Älterer Abschnitt des Bahntrassenwegs.

Zechen- und Feldbahnmuseum an der Zeche Theresia.

Auf dem neuen Weg entlang der Museumsbahn ....

... zur Fähre unterhalb der Ruine Hardenstein (Blick zurück vom rechten Ruhrufer).

 




Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

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Letzte Überarbeitung: 14. August 2017

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