Bahntrassenradeln – Details

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IT 05.01 Ciclabile delle Dolomiti: Toblach – Cortina d´Ampezzo – Calalzo di Cadore
Synonyme: Der Weg ist teilweise auch als "Lunga via delle Dolomiti" beschildert.
Streckenlänge (einfach): ca. 65,7 km (davon ca. 52,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
zwischen Cortina und Venas verlaufen der Abschnitt Zuel – Chiapuzza und ca. 2 km bei Peaio nicht auf der Bahntrasse
Oberfläche:

in Abschnitten asph.

Kunstbauten: zehn Tunnel und mehrere Brücken; bei der Galleria di Pezzovico wird die kürzere linke Röhre genutzt
Eisenbahnstrecke: Dolomitenbahn (Ferrovia delle Dolomiti) / Toblach (Dobbiaco) – Cortina d'Ampezzo – Calalzo di Cadore; 61 km (950 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1921 (Vorläufer: österreichische und italienische Heeresfeld- und Versorgungsbahnen im Ersten Weltkrieg: zw. Toblach und Cortina urspr. 700, dann 760 mm Spurweite, nach Kriegsende Umspurung auf 950 mm und Fertigstellung der durchgehenden Strecke)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1961 (Toblach – Cortina); 1963 (Cortina – Calalzo)
Eröffnung des Radwegs:
  • in Abschnitten von 2003 bis 24. September 2009 (Gesamteröffnung)
  • 29. August 2004: bei Pieve di Cadore
Route: Toblach (Dobbiaco) – Cimabanche – Cortina d´Ampezzo – Zuel – Chiapuzza – San Vito di Cadore – Borca di Cadore – Vodo – Peaio – Venas – Calalzo di Cadore (nördl. Belluno)
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Dolomitenbahn
Wikipedia: Ferrovia delle Dolomiti (it)
Datenblatt Ferrovie abbandonate (it)
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
26.01.2025

Für diesen Weg ist leider keine Wegebeschreibung verfügbar.


Übersichtstafel der Lunga Via della Dolomiti am Bahnhof Calalzo FS.

Das erste Stück der Trasse verläuft in Calalzo di Cadore auf Straßen, ...

... dann wird es autofrei und es geht durch einen ersten Tunnel (Galleria di Valle Orsina, 26 m lang).

Blick zurück auf den Halt San Alipio.

Es geht steig bergan.

Nordportal der 73 m langen Galleria di San Alipio.

Ab dem ehemaligen Bahnhof Pieve – Sottocastello wird die Trasse wieder kurz auch von Autos genutzt.

Der Bahnhofsname ist kaum noch zu lesen.

Der nächste Bahnhof Tai di Cadore beherbergt heute ein Restaurant.

Umleitung an der Baustelle eines Straßentunnels (Herbst 2025)

Im nächsten Ort, Valle di Cadore ist die Trasse größtenteils eine Anliegerstraße.

Blick zurück auf den ehemaligen Bahnhof.

Kurz darauf geht es durch die 38 m kurze Galleria Cima Costa.

Im Herbst 2025 war der folgende Abschnitt mit zwei Tunneln ...

... und einer Brücke (Blick zurück auf das Ende des gesperrten Abschnitts) ...

... im Bereich der Baustelle eines neuen Straßentunnels gesperrt.

Ab der 191 m langen Galleria di Vallesina war der Radweg wieder nutzbar.

Blick zurück auf das Südportal des Tunnels ...

... und ein Stück weiter auf den ungesicherten Abhang zur Staatsstraße

Erst später (ebenfalls Blick zurück) gibt es ein Geländer ...

... und die Straße wird durch eine Unterführung unterquert.

Blick zurück.

Weiter bergan in Richtung Cortina d‘Ampezzo

Blick zurück auf die Galleria della Rotonda.

Hier war im Herbst 2025 der nächste kürzere Abschnitt gesperrt.

Blick zurück von der SP347; der Radweg verläuft eigentlich links des Bahnwärterhäuschens.

Wieder auf der Trasse (Blick zurück) ...

... die mit aufwändigeren Stützmauern in den Hang gebaut wurde.

Der Ru de Rugnàn wird auf einer neueren Holzbrücke überquert.

Der Weg verläuft hier abseits der Trasse und weist in den steileren Abschnitten Schäden auf.

Wieder flacher und besser ausgebaut, aber weiter abseits der ehemaligen Bahntrasse ...

... wird Peaio erreicht.

Hinter dem Ort (Blick zurück) gibt es eine Ampel, ...

... mit der die Strecke bei einem Erdrutsch gesperrt werden kann.

Hier noch unterhalb der Trasse verläuft der Weg erst nach Unterquerung
der SS51 wieder im Zuge der Bahn.

Am ehemaligen Bahnhof Vodo.

Blick zurück auf den Ort.

Die Strecke verläuft später (Blick zurück) ...

... zum Teil unmittelbar parallel zur Staatsstraße.

Blick zurück ins Tal.

Am ehemaligen Bahnhof Borca di Cadore vorbei ...

... geht es weiter stetig bergan ...

... an einem Relikt am Wegesrand vorbei ...

... in Richtung Cortina d'Ampezzo.

Blick zurück mit der hier etwas tiefer gelegenen Staatsstraße.

Ortsanfang San Vito di Cadore ...

... mit grandiosem Blick auf die Berge ...

... und den ehemaligen Bahnhöfen Hotel Dolomiti ...

... und San Vito di Cadore.

Die Galleria di Chiapuzza ist der kürzeste Tunnel der Strecke.

Hinter der Station Chiapuzza verlässt der Radweg die alte Trasse
und verläuft erst ab Zuel wieder auf der Bahntrasse.

Blick vom Radweg auf Cortina.

Alte Eisenbahnbrücke (Teil des Radwegs), ca. 200 m östl. des Bahnhofs.

Nördlich von Cortina d‘ Ampezzo ist der Weg durchgehend wassergebunden.
Anfangs feiner Splitt, später grober Schotter und teilweise Steine und starke Auswaschungen.

Der ehemalige Bahnhof Fiames liegt etwas oberhalb im Wald.

Die Galleria di Pezzovico besteht aus zwei Röhren.

Die längere neue ist gesperrt, ...

... der Weg führt durch die ...

... kürzere ältere Röhre.

Blick zurück auf das Nordportal der neueren Röhre, ...

... von der es nur wenige Meter zur Ponte Felizon sind.

Mit der Galleria di Podestagno biegt die Strecke nach Osten weg.

Die Station Ospitale ist leider in keinem guten Zustand.

Die Strecke steigt weiter leicht an ...

... und passiert den Lago de Rufiedo.

Der Scheitelpunkt befindet sich ...

... am Passo Cimabanche ...

... mit dem ehemaligen Halt an der Provinzgrenze Venetien/Südtirol.

 




Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

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Letzte Überarbeitung: 11. April 2026

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