Bahntrassenradeln – Details

Deutschland > Sachsen > ehem. Direktionsbezirk Dresden > SN 3.03a
 
SN 3.03a Weißeritztalbahn: Spechtritz – Staumauer Malter (alte Streckenführung)
Im Tal der Weißeritz lässt sich eine Wanderung auf der alten Streckenführung der Weißeritztalbahn, die beim Bau der Talsperre Malter noch als Baugleis diente, gut mit einer Fahrt mit dem dampfbetriebenen Zug kombinieren.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km (davon ca. 2,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; keine Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 6966 / Freital-Hainsberg – Kurort Kipsdorf; 26 km (750 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1910 (Streckenverlegung beim Bau der Talsperre Malter)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5047
Route: Spechtritz – Seiffersdorf – Staumauer Malter
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Weißeritztalbahn
11.10.2015

Trassenstatistik: Gesamtweg
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 50.92797, 13.65582
[N50° 55' 40.69" E13° 39' 20.95"]
50.95247, 13.63936
[N50° 57' 8.89" E13° 38' 21.70"]
3,5 km

Trassenstatistik: Bahntrassenabschnitte
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 (1) 50.92797, 13.65582
[N50° 55' 40.69" E13° 39' 20.95"]
50.94336, 13.64627
[N50° 56' 36.10" E13° 38' 46.57"]
2,0 km
2 (1) 50.94663, 13.64509
[N50° 56' 47.87" E13° 38' 42.32"]
50.95211, 13.64071
[N50° 57' 7.60" E13° 38' 26.56"]
0,8 km


Befahrung: September 2015

Fahrtrichtung Süd

RABENAU (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)
0,0 am Hp SPECHTRITZ der Weißeritztalbahn die Gleise queren und parallel zur Bahn in südlicher Richtung (flache Kuppe)
0,1 die Bahn erneut queren: der Schotterweg verläuft dann unterhalb der jetzigen Trasse auf der alten Strecke, die dann zweimal die Weißeritz überquerte (ca. 1,1; der Weg bleibt auf dieser Seite der Weißeritz: Engstelle mit Stufen / Schiebestrecke)
DIPPOLDISWALDE (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)
1,5 hinter dem Brückenwiderlager der zweiten Brücke mit k. St. wieder auf die alte Trasse
1,7 die Bahn unterqueren (l. St., teilw. steinig)
2,1 bei SEIFERSDORF an einer Tischgruppe und einen Parkplatz vorbei, dann eine Straße queren und über eine Brücke; später den Graben erneut überqueren
2,8 an einem Kraftwerk vorbei und einen weiteren Graben überqueren
3,1 an einem Abzweig geradeaus folgen
  3,1 rechts: steiler Weg zur Staumauer Malter
3,5 Ende des Bahntrassenwegs vor der Sperrmauer (Sackgasse)


Fahrtrichtung Nord

DIPPOLDISWALDE (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)
0,0 Beginn des wg. Bahntrassenwegs unterhalb der Sperrmauer Malter (Sackgasse)
0,3 an einem Abzweig geradeaus folgen und einen Graben überqueren
  0,3 links: steiler Weg zur Staumauer
0,7 an einem Kraftwerk vorbei; später den Mühlgraben zweimal überqueren
1,4 bei SEIFERSDORF eine Straße queren und an einem Parkplatz und einer Tischgruppe vorbei: l. Gef.; teilw. steinig
1,8 die Bahn unterqueren
2,0 vor einer fehlenden Brücke schräg links vom Damm (ein Widerlager ist noch vorhanden): der Weg bleibt auf dieser Seite der Weißeritz: Engstelle mit Stufen / Schiebestrecke)
RABENAU (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)
  später wieder auf der Trasse unterhalb der neuen Strecke der Weißeritztalbahn
3,4 die Gleise queren und zum Hp SPECHTRITZ (3,5; flache Kuppe)



In unmittelbarer Nähe zum Haltepunkt Spechtritz, ...

... der mit Dampflokomotiven bedienten Weißeritztalbahn ...

... zweigte die mit dem Bau des Stausees Malter ...

... erforderlich gewordene neue (oben) ...

... von der anfangs als Baugleis genutzten alten Streckenführung ab.

Die Strecke wurde fast auf gesamter Länge zu einem Wanderweg.

Lediglich im Bereich zwischen zwei nicht mehr vorhandenen Brücken
verläuft dieser abseits auf schmalem Pfad (z. T. Schiebestrecke).

Am erhaltenen Widerlager der zweiten Brücke geht es wieder auf die Trasse, ...

... die kurz darauf ...

... die neue Strecke unterquerte.

Am ehemaligen Bahnhof Seiffersdorf – der neue befindet sich links jenseits der Weißeritz.

Blick zurück auf die Brücke über den Mühlbach, ...

... der wenig später erneut überquert wird.

Passage in unmittelbarer Nähe zur Weißeritz.

An einem Elektrizitätswerk gibt es eine Brücke zur anderen Talseite.

Etwas vor der Sperrmauer zweigt ein steiler Weg nach Malter ab; ...

... das letzte Stück des Bahntrassenwegs ist Sackgasse.

 




Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

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Letzte Überarbeitung: 4. Mai 2017

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