Bahntrassenradeln – Details

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AT 3.05 Thayarunde: Waidhofen an der Thaya – Slavonice
LogoDer Bahntrassenweg von Waidhofen an der Thaya ins tschechische Slavonice als Teil der Thayarunde ist einer jener Kristallisationskeime, die einer ganzen Region einen (rad)touristischen Schub geben. Wichtige Bausteine für eine weitere Entwicklung sind erkannt, sodass es im Umfeld des schon jetzt hervorragenden eigentlichen Bahntrassenwegs zu weiteren Verbesserungen kommen wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 28,2 km (davon ca. 25,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Teil des geplanten Radwegs "Thayarunde", der am 24. Juni 2017 offiziell eröffnet wird; Wegweisung wird noch installiert
Eisenbahnstrecke: 176 (Thayatalbahn) / Schwarzenau – Fratres; 34 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 3. August 1891 (Schwarzenau – Waidhofen an der Thaya), 20. Juni 1903 (Waidhofen an der Thaya – Slavonice/Zlabings)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Fratres – Slavonice/Zlabings), 10. Januar 1977 (Gilgenberg – Fratres), 1. September 1986 (Pv Waidhofen an der Thaya – Gilgenberg), 12. Dezember 2010 (Schwarzenau – Waidhofen an der Thaya)
Eröffnung des Radwegs:
  • August 2014: Fratres – Slavonice (CZ); 2,5 km
  • 14. Juni 2015: Dobersberg – Fratres
  • Juli 2016: Waidhofen – Dobersberg
Radwegebau:

Nach früheren Planungen sollte 2011 mit dem Bau begonnen und die Thayarunde 2013 komplett fertig gestellt werden. Das durch eine Beschwerde des "Verkehrsforums Waldviertel" verzögerte Projekt lief Gefahr, die zeitlich befristete EU-Förderung zu verlieren. Bei einer Unterschriftensammlung sprachen sich auf der anderen Seite über 4000 Personen für den Radweg aus. Nach der Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts zugunsten des Radwegs wurde im Oktober 2014 mit dem Bau des Abschnitts zwischen Fratres und Dobersberg begonnen (Feierliche Eröffnung: 14. Juni 2015). Das zweite Teilstück von Waidhofen an der Thaya nach Dobersberg ist inzwischen ebenfalls baulich fertiggestellt und freigegeben. Die offizielle Einweihung der gesamten 110 km langen Thayarunde wird am 24. Juni 2017 stattfinden.

Route: Waidhofen an der Thaya – Dobersberg – Waldkirchen an der Thaya – Fratres – Slavonice (CZ)
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Thayatalbahn
Externe Links (Radweg): www.thayarunde.eu
15.06.2017

Pressespiegel zum Bahntrassenweg AT 3.05
03.12.2008: "Schienen herausgerissen" (Niederösterreichische Nachrichten, Waidhofen)
17.06.2015: "Eröffnung „Thayarunde – Radweg“" (Pressemitteilung Stadtgemeinde Raabs an der Thaya)
17.02.2016: "Radweg im Thayatal: Brücken fertiggestellt" (Niederösterreichische Nachrichten, Waidhofen)
20.07.2016: "Thayarunde: Nächste Strecke ist fertig" (Niederösterreichische Nachrichten, Waidhofen)
12.04.2017: "Kleinregion pachtet Bahnstrecke" (Niederösterreichische Nachrichten)

Befahrung: Juni 2017

Fahrtrichtung Süd

SLAVONICE (Tschechien)
0,0 am östlichen Ende des Hauptplatzes von SLAVONICE schräg rechts: l. Gef; rechts folgen und den Bach überqueren; vor dem Friedhof schräg rechts
0,3 an der Kreuzung links (l. St.) und vor dem Bahnübergang links am Bahnhof / Parkplatz vorbei
0,8 am Ende des Bahngeländes Beginn des asph. Radwegs, der zunächst leicht hügelig parallel zum Bahndamm verläuft; am 1,0 auf der Trasse; einen Weg queren, min. Gef.
WALDKIRCHEN AN DER THAYA (Bezirk Waldkirchen, Niederösterreich)
2,4 an der Grenze über die „Rialtobrücke“; Einschnitt; der anschließende Damm wurde nicht ausgebaut: k. Gef. und k. St., anschließend Einschnitt und Damm mit Brücke
3,2 an einer überdachten Tischgruppe geradeaus folgen: min. Gef.; mehrere kleinere Brücken; bei 4,4 einen größeren Weg queren, dann an einer überdachten Tischgruppe vorbei und über größere Brücke; später über eine breitere Brücke
6,0 bei GILGENBERG rechts versetzt von der Trasse (es fehlen mehrere Brücken): l. Gef., den Bach überqueren
6,4 an der Einmündung geradeaus folgen; mit langgez. l. Gef durch und aus dem Ort und den abgetragenen Damm zweimal queren
  6,4 links: Drosendorf 34; Rapploz 3,0; Iron Curtain Trail / EuroVelo 13
7,1 in der Rechtskurve der Straße geradeaus: asph. autofreier Bahntrassenweg
7,9 in WALDKIRCHEN AN DER THAYA rechts versetzt vom Damm, dann die Straße wenig links versetzt queren: wieder auf der Trasse am ehem. Bahnhof mit Empfangsgebäude, Lockschuppe einer Lok mit mehreren Waggons sowie einer überdachten Tischgruppe vorbei
  8,0 links: Kamp-Thaya-March-Radroute
8,8 in einer Rechtskurve kurz hintereinander zwei Wege queren
9,8 hinter einem Rastplatz mit überdachter Tischgruppe eine Straße queren: Dämme und leichte Anschnitte; auf der Höhe eines Hofes einen Weg überqueren; hinter einem tieferen Einschnitt eine Brücke überqueren und bei 11,2 einen Weg und später einen Feldweg queren
DOBERSBERG (Bezirk Waldkirchen, Niederösterreich)
12,6 an den ersten Häusern von DOBERSBERG eine Straße queren und am Lagerhaus und dem ehem. Bahnhof (Infozentrum, WC) vorbei
12,9 an der Brücke die B 30 queren; zwei Brücken
13,9 hinter einem Querweg Rastplatz mit Tischgruppe
14,9 die B 36 unterqueren (die Bahn hatte die Straße niveaugleich gekreuzt)



Der südliche Abschnitt der Bahnstrecke liegt zurzeit still (hier der Haltepunkt Windigsteig) …

… und soll für einen Freizeitverkehr von Schwarzenau …

… nach Waidhofen an der Thaya reaktiviert werden.

Blick zurück auf das Bahnhofsgelände Waidhofen.

Hinter dem Bahnhof (Blick zurück) …

… beginnt an der Heidenreichsteiner Straße der Bahntrassenweg, …

… bei Bahnkilometer 10.

An der ersten Querstraße kommt die Kamp-Thaya-March-Radroute hinzu.

Nördlich von Waidhofen wird die B 5 überquert, ..

… dann wechseln sich Dämme und Einschnitte ab.

Querstraße bei Kleineberharts, …

… dessen Haltepunkt etwas außerhalb des Ortes liegt.

Ab der nächsten Querstraße …

… verläuft der Weg kurz oberhalb der Thaya, …

… dann geht es auf der alten Eisenbahnbrücke über den Fluss.

Die auch unter der Woche gut genutzte Trasse …

… folgt weiter der Thaya, …

… die von einem Aussichtspunkt gut zu sehen ist.

Als nächste Station …

… wird der ehemalige Bahnhof Thaya erreicht.

Hinter einer Querstraße …

… und einem ehemaligen Feldwegeübergang …

… geht es ein zweites Mal über die Thaya.

Seitenansicht der Brücke.

Später wird der Weg …

… unter der B 36 hindurch geführt-

Die Bahn schlängelte sich durch das hier breite Tal …

… und passiert bei Nieder-/Oberedlitz …

… den nächsten Haltepunkt mit neuer Schutzhütte.

Vorbei an einem Teich …

… wechselt der Weg hinter dem Taxenbach …

… an einem Querweg nach Dobersberg.

Blick auf die mäandrierende Thaya-

Nördlich eines Einschnitts …

… liegt der ehemalige Haltepunkt Merkengersch.

Oberhalb der Thaya …

… hat der Aufbau eines Waggons sein Zuhause gefunden.

Kleinere Brücken und Durchlässe haben kaum auffallende Stahlseilgeländer erhalten.

Auf der Höhe mehrerer Höfe …

… wird die B 36 durch eine neue Unterführung unterquert.

Blick ins Tal der Thaya.

An einem Querweg ist ein Rastplatz mit Rankhilfe entstanden.

Die Kirche von Dobersberg kommt in Sicht.

"Mäharbeiten".

Im ehemaligen Bahnhof Dobersberg hat die Kleinregion "Zukunftsraum Thayaland",
bestehend aus 15 Gemeinden, seinen Sitz.

Empfang in Dobersberg.

Blick zurück auf das Lagerhaus.

Weiter geht es entlang der Thaya in nordöstliche Richtung.

Die Bahnkilometrierung wird auch als Wegemarkierung aufgegriffen.

Das Umfeld ist hier ausgesprochen ruhig.

Es gibt nur kleine Querwege und -Straßen, …

… und dafür immer wieder Brücken …

… und längere …

… Dammpassagen.

Rastplatz mit überdachter Tischgruppe.

Blick zurück.

Am ehemalige Bahnhof Waldkirchen an der Thaya …

… stehen mehrere Waggons …

… und am alten Lokschuppen …

… eine Lok mit zwei weiteren Waggons (Blick zurück).

Ab der Straße geht es für 100 m neben der Bahn weiter …

… dann folgt der Weg langsam steigend einem Seitental.

In Gilgenberg ist der Radweg unterbrochen …

… da mehrere Brücken fehlen …

… und die Thayarunde zumindest vorläufig auf der Straße durch den Ort geführt wird.

Brücke nördlich von Gilgenberg.

In dem enger werdenden Tal …

… wird der Weg stärker von Büschen und Sträuchern gesäumt.

Alte Bahnbrücke …

… mit Rastplatz.

Später passiert der Weg …

… auf der Höhe von Fratres einen weiteren Rastplatz …

… und eine Brücke (Blick zurück).

Ein Damm konnte nicht ausgebaut werden und wird mit einer Mulde umfahren.

An der Grenze wechselt die Beschilderung (Blick zurück).
Der nördlichste Abschnitt des Bahntrassenwegs ist auch Teil des EuroVelo 13 (Iron Curtail Trail).

Die "Rialtobrücke" an der Grenze soll den Kfz-Schmuggel verhindern

In einer langen Gerade …

… kommt Slavonice in Sicht.

Hinter einer Querweg verschwenkt der Weg neben die Bahn.

Der Radweg endet …

… direkt am Bahnhof mit Bahnanschluss nach Kostelec.

 




Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

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(c) Achim Bartoschek 2000-2017
Letzte Überarbeitung: 22. Juni 2017

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